Rezension: Dem Horizont so nah

Als ich mit dem Buch „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch begonnen habe, wusste ich nicht, was mich erwartet. In erster Linie ist mir das Buch durch das wunderschöne Cover aufgefallen und beim Klappentext dachte ich: Oh, eine schöne Liebesgeschichte – was für’s Herz. Darauf könnte ich mal wieder.

Da ahnte ich noch nicht, wie sehr mich das Buch fesseln, mitnehmen und zum Stück auch verändern würde. Es ist soviel mehr als eine Liebesgeschichte – es geht um Vertrauen und den Mut, sich auf einen anderen Menschen mit all seinen Problemen einzulassen. Es geht auch darum, sich mit Themen zu beschäftigen, die man sonst am liebsten weit von sich schieben würde. Und es geht darum, wie sehr uns die Schicksale anderer verändern können und uns klar machen, was wirklich zählt.

Ihr seht schon, ich liebe einfach Bücher, die eine Botschaft vermitteln und nicht einfach eine klischeehafte Geschichte erzählen. Ich hoffe, ihr haltet das Buch irgendwann auch mal in den Händen (wenn ihr es nicht auch schon längst gelesen habt) und seid genauso begeistert wie ich.

Deswegen hier meine Rezension zu:

Jessica Koch – Dem Horizont so nah

jessica-koch

 

Rowohlt Verlag (mein Exemplar stammt noch vom Feuerwerke Verlag)

464 Seiten

ISBN 978-3-499-29086-2

9,99 €

Zitat: „Aber nur von hier kann man es sehen.“ […] „Was genau meinst du?“ „Über dem Hügel links vom Friedhof ,da gibt es diese eine Stelle, an der es aussieht, als würden sich Himmel und Erde miteinander verbinden. The Gateway to Heaven.“ (S. 158, Feuerwerke Verlag)

Die Autorin:

Jessica Koch wurde 1982 in Ludwigsburg geboren. Im Herbst 1999 lernte sie den Deutsch-Amerikaner Danny kennen. Ihre Geschichte, die sie in ihrem ersten Roman „Dem Horizont so nah“ erzählt, schrieb sie das erste Mal im Jahr 2003 auf. Trotz Angeboten von Verlagen wollte sie ihre Geschichte noch nicht veröffentlichen. Es dauert weitere Jahre und die Überredungskünste ihres Mannes, bis sie sich doch traute und prompt Angebote von vier Verlagen bekam.

Darum geht es:

Jessica lebt ein ganz normales Leben wie viele andere Teenager auch. Dies ändert sich jedoch, als Danny ihr begegnet. Sein selbstbewusstes und teilweise auch arrogantes Auftreten ärgert und fasziniert sie zugleich. Sie merkt jedoch bald, dass mehr dahinter steckt. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr versucht Danny sie von sich wegzudrängen. Jessica versucht dahinter zu kommen, was er ihr verheimlicht. Doch was sie dann erfährt, trifft sie härter, als sie es je hätte erahnen können. Wird sie damit umgehen können? Ist ihre Liebe stark genug, diese Schicksalsschläge zu überstehen?

Meine Meinung:

Ja wie ihr oben schon herauslesen könnt, bin ich immer noch völlig ergriffen von diesem Roman. Und ich brauchte auch eine Weile, um die Geschichte zu verarbeiten. Da es auf einer wahren Begebenheit beruht, war es oft schwer, da eine Grenze zu ziehen. Die Personen in dem Buch wachsen einem so ans Herz, aber es ist wichtig, sich davon auch irgendwann wieder loszumachen. Ich bin auf jeden Fall so froh, dass ich auf dieses Buch und auf Jessica aufmerksam geworden bin.

Es werden noch zwei weitere Bände rund um Danny erscheinen (deswegen auch die Danny-Trilogie 😉 ), auf die ich jetzt schon sehr gespannt bin.

Der zweite Band „Dem Abgrund so nah“ erscheint am 21.09.2016 (das Ebook ist bereits erschienen) und der dritte Band „Dem Ozean so nah“ am 16.12.2016.

Und ich habe morgen noch eine kleine Überraschung für euch 🙂 ich hoffe, sie gefällt euch genauso gut wie mir!

 

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4 Gedanken zu “Rezension: Dem Horizont so nah

      • Chrissi schreibt:

        Ich glaube, das ging vielen so. Vom Cover her vermutet man ja auch eine „normale“ Liebesgeschichte. Ich finde es aber toll, wenn man dann doch so überrascht wird.

        Viele sagen, dass sie eine Weile brauchen, bis sie den zweiten Band lesen.
        Wieso möchtest du die anderen nicht lesen? War es dann doch zu heftig?

        Gefällt mir

      • lesesocke schreibt:

        Ich fand das Buch wirklich toll und authentisch weil es ja auch Jessicas Sicht und Emotionen darstellt. Der zweite Band behandelt ja Danys Jugend und es wird eben nur aufgrund von gehörtem erzählt…für mich ist das einfach ein bisschen „Ausschlachtung“ der Geschichte weil der erste gut verkauft wurde. Und das ist dann für mich nicht mehr interessant/authentisch.

        Gefällt 1 Person

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