Rezension

Boah, wenn einen eine Erkältung erstmal völlig aus der Bahn wirft…dann geht nichts mehr xD jetzt geht’s mir aber so langsam besser und mein Kopf ist auch nicht mehr so benebelt, dass ich mich endlich wieder  meinem Blog widmen kann 🙂

Jonathan Nasaw – Angstspiel

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Heyne Verlag

430 Seiten

ISBN 978-3-453-43201-7

Zitat: „Wie heißt es doch so schön? Man braucht vor nichts Angst zu haben als vor der Angst an sich? Tja, und das bin ich, mein Freund – ich bin die Angst an sich.“ (S. 26)

 

Der Autor:

Jonathan Nasaw wurde 1947 in den USA geboren. Von Beruf ist er Psychiater, was sich auch in seinen Büchern widerspiegelt.

Darum geht es:

Dieses Mal ermittelt Agent Pender in einer mysteriösen Mordserie. Immer mehr ehemalige Teilnehmer eines Seminars zum Thema Phobien werden tot aufgefunden. Doch das ist nicht alles. Jeder von ihnen scheint mit der eigenen Phobie in den Tod getrieben worden zu sein. Ein Teilnehmer mit Höhenangst stürzt von einem Hochhaus, eine Frau mit Angst vor Blut wird mit aufgeschnittenen Pulsadern vorgefunden…für Pender ist klar: ein Serienmörder treibt sein Unwesen und macht sich die Phobien der Menschen zu Nutzen. Er spielt mit ihnen das „Angstspiel“.

Meine Meinung:

In meinem Beitrag Bücher, die ich zurzeit lese habe ich ja schon erwähnt, dass mich der Anfang des Buches nicht so gepackt hat wie der erste Teil „Die Geduld der Spinne“. Leider hat sich das im weiteren Verlauf der Geschichte nicht groß geändert.
Vielleicht liegt es daran, dass man von Anfang an weiß, wer der Mörder ist. Das war im ersten Teil zwar auch schon der Fall, aber Max war einfach facettenreicher. Oft habe ich die Beweggründe von Simon Childs nicht nachvollziehen können. Letztendlich hat er es anscheinend nur gemacht, um die „blinde Ratte“ zu vertreiben. So nennt er eine schier unglaubliche Langeweile, die ihn in den Wahnsinn und auch fast in den Suizid treibt.
Agent Pender war natürlich wieder mit von der Partie und außerdem seine Nachfolgerin beim FBI, Linda Abruzzi. Leider hatte der Charakter von Linda wenig Tiefgang, sodass man keine wirkliche Beziehung aufbauen konnte.

Alles in allem war es von der Story her ein interessanter Thriller, der aber leider oft etwas dahinsiecht und platt bleibt. Durch die letzten Seiten musste ich mich wirklich durchquälen, obwohl gerade da der absolute Showdown zwischen Pender und Childs passiert. Aber auch der erweist sich als etwas lieblos. Nach der ganzen Verfolgungsjagd hätte ich mir ein interessanteres Ende gewünscht.

Trotzdem bin ich gespannt auf Band 3 🙂 ❤

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