Rezension: Eleanor & Park von Rainbow Rowell

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Carl Hanser Verlag

368 Seiten

ISBN 978-3-446-24740-6

empfohlen ab 14 Jahren

Zitat: „Eleanors Hand zu halten war, als würde man einen Schmetterling halten. Oder einen Herzschlag. Als würde man etwas Vollkommenes und vollkommen Lebendiges halten.“    (S. 81)

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich noch nicht viel aus dem Hanser Verlag gelesen habe. Ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht mehr genau, wie ich auf „Eleanor & Park“ gekommen bin. Aber wie es auch immer war, ich bin sooo froh, dass ich es irgendwie gefunden habe.
Diese Geschichte ist so völlig anders als die üblichen Klischee-Liebesgeschichten.
Für mich ist es nicht mal nur das –  eine Liebesgeschichte.

Eleanor würde man auf den ersten Blick nicht unbedingt als hübsch bezeichnen. Sie hat leuchtend rote Haare (was ich übrigens wunderschön finde), ist etwas moppelig und trägt bunte, wild zusammengewürfelte Klamotten. Park gehört zwar nicht wirklich zu den Beliebten, aber er wird auch nicht schikaniert. Er ist eher zurückhaltend und hört im Bus immer Musik, um sich von den anderen abzuschirmen.

Als Eleanor neu an der Schule ist, muss sie auch mit eben diesem Bus fahren. Alle anderen in dem Bus sind schon viel länger auf der Schule und jeder kennt seinen Platz im Bus. Es ist also kein Wunder, dass niemand Eleanor einen Platz anbietet…wäre da nicht Park.

Anfangs sieht es wirklich nicht aus, als hätten Eleanor und Park viele Gemeinsamkeiten. Doch das ändert sich im Laufe der Geschichte. Man muss dieser besonderen Freundschaft viel Zeit lassen. Man merkt geradezu, wie die Zuneigung der beiden zueinander aufkeimt und sich entwickelt. Etwas so zartes habe ich bisher in keiner Geschichte erlebt. Man fiebert mit und möchte Park ab und zu gern mal einen kleinen Schubs geben, damit er auf Eleanor zugeht. Oder Eleanor, damit sie mal ein bisschen mehr aus sich rauskommt. Aber genau das macht diese Geschichte aus und genau das macht sie so unvergesslich.

Ich finde es toll, dass man alle Momente sowohl aus Eleanors als auch aus Parks Sicht erlebt und somit als Leser schon früher als die beiden von der Anziehung zwischen ihnen mitbekommt. Und natürlich erfähr man auch, wie es bei ihnen zuhause aussieht und wie sie mit ihren Familien leben.

Es ist jetzt schon eine ganze Weile her, seit ich das Buch gelesen habe, aber ich kann mich noch genau an das Gefühl erinnern, das ich während des Lesens hatte. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, um zu erfahren, wie es mit den beiden weitergeht. Und ich kann mich auch noch ganz genau an das Gefühl erinnern, das ich hatte, als ich die letzte Seite gelesen habe. Es war eine Mischung aus Freude und Wehmut. Ich war so froh darüber, dass ich diese sehr intimen Erlebnisse mit Eleanor und Park teilen durfte. Und ich war traurig darüber, dass unsere gemeinsame Reise nun zu Ende war. Ich glaube jeder, der genauso gerne liest, kennt dieses Gefühl…man taucht in die Geschichte ein, fühlt sich mit den Figuren so stark verbunden und wenn es dann zu Ende geht, lässt es einen noch nicht los. Die Figuren und ihre Geschichte begleiten einen noch eine Weile durch den Alltag hindurch, bis sie verschwunden sind und man sich der nächsten Geschichte zuwenden kann.

Pusteblume_ReiKiPusteblume_ReiKiPusteblume_ReiKiPusteblume_ReiKiPusteblume_ReiKiBewertung:

5 Pusteblumen

Wind kommt auf und wirbelt um uns herum. Du versuchst ihm zu folgen. Tanzt durch das Gras, die Arme über den Kopf. Ein leises Wispern…es kündet von einer Veränderung, etwas Neuem. Folge ihm.

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