Der Club der Buchhändlerinnen – Part 1

So ihr Lieben,

ich habe ja schon lange überlegt, euch auch etwas an meinem buchhändlerischen Alltag teilhaben zu lassen 🙂

Ich dachte mir, ich mache einen Mix aus Fachwissen, lustigen Geschichten und  Einblicken in meinen Arbeitsalltag (natürlich nur soweit, wie es die beruflichen Grenzen zulassen).

Ich hoffe, es gefällt euch und wenn ihr irgendwelche Fragen habt, versuche ich die gerne so gut wie möglich zu beantworten.


 

Dann komme ich jetzt auch endlich mal dazu, euch mein Harry Potter-Schaufenster zu zeigen =) da konnte ich mich als Potterhead endlich mal austoben und der Magie freien Lauf lassen =D

Manchmal spiegelt sich leider die Fensterscheibe, ich hoffe, ihr könnt trotzdem alles gut erkennen. Ich wollte unbedingt viele typische Gegenstände mit einbringen, die man aus Harry Potter kennt:

  • Tränke
  • Die Karte des Rumtreibers (selbst gezeichnet) und natürlich das obligatorische „Mischief Managed“ 😉
  • den Schnatz, aber in mehrfacher Ausführung…heißt es dann die Schnätze?! Oo
  • Hedwig natürlich ❤
  • Harrys Besen (hier seht ihr den Nimbus 2000)

Ich gebe mir bei jedem Schaufenster Mühe, aber selten habe ich soviel Herzblut reingesteckt. Ich liebe einfach alles, was mit Harry Potter zu tun hat.

Die magische Welt, Hogwarts, seine Schüler, den Verbotenen Wald, Hagrid in seiner Hütte, den großen See mit den Grindelohs und der Riesenkrake, Hogsmeade, die Winkelgasse, Gringotts, den Ligusterweg, den Fuchsbau…ich bin mit dieser Buchreihe und den Filmen aufgewachsen.

„Der Stein der Weisen“ erschien 1998, da war ich gerade erstmal acht Jahre alt. 2001 kam dann der erste Film im Kino. Harry, Ron, Hermine und ihre Freunde waren im ersten Schuljahr und elf Jahre alt…genau wie ich. Mit jedem weiteren Band, kam es mir immer mehr so vor, als wären es meine Freunde.

Ich habe sie auf ihren Abenteuern begleitet…gemeinsam haben wir den Stein der Weisen gesucht, haben gegen den Basilisken gekämpft, wir haben Sirius befreit und Seidenschnabel gerettet, haben die Aufgaben im Trimagischen Turnier bewältigt, haben zusammen die Wiederkehr des mächtigsten schwarzen Magiers aller Zeiten miterlebt, wir haben den Orden des Phönix und damit auch und wunderbare Zauberer und Hexen kennengelernt, wir haben herausgefunden, wer der Halbblutprinz ist und wir haben zusammen die Horkruxe gesucht und es mit Voldemort und den Todessern aufgenommen.

Ich war traurig, als unser Abenteuer zu Ende war. Umso aufgeregter war ich, als ein neuer Band angekündigt wurde. Auch wenn es „nur“ ein Theaterskript ist und auch wenn es mehr von Harrys Sohn handelt als von Harry selbst. Es war trotzdem toll, so viele Charaktere „wiederzusehen“.

Ich sehe das Buch nicht wirklich als achten Band an, sondern mehr als Zusatzgeschichte. Mir fehlt in der Geschichte das Magische…dieses Besondere, das die anderen Geschichten so ausgemacht hat. Ich kann nicht genau festmachen, woran es liegt. Vielleicht ist es, weil Harry, Ron und Hermine erwachsen geworden sind und mit all den Problemen normaler Erwachsener zu kämpfen haben. Wer weiß…auf jeden Fall sind mir die anderen Bücher tausendmal lieber =)

Es ist einfach eine tolle Welt, die Joanne K. Rowling für uns erschaffen hat und ich bin froh, dass sie meine ganze Jugend begleitet hat und ich immer wieder darin abtauchen kann, wenn mir diese Welt zu normal wird 😉

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Montagsfraaaaaaaaage?!

Ich weiß immer gar nicht, warum alle Montage so hassen…Sonntags bin ich zwar auch nicht immer super happy, wenn ich dran denke, dass morgen Montag ist, aber am nächsten Tag bin ich trotzdem meistens gut drauf (wenn ich denn aus dem Bett komme ^^). Eine neue Woche mit neuen Herausforderungen.

Da passt die Montagsfrage von Buchfresserchen doch perfekt, um auch auf dem Blog einen guten Wochenstart hinzulegen.

Welcher Einzelband steht bei dir aktuell als nächstes auf dem Leseplan?

Da steht leider einiges. Wenn ich mit „Die Stille vor dem Tod“ fertig bin, wird es schwer, mich für das nächste zu entscheiden.

Zur Auswahl stehen:

Ich möchte alle gerne lesen..am liebsten gleichzeitig xD  Welches würdet ihr zuerst lesen? Welche Einzelbände mögt ihr besonders?

 

Follow Friday

Bei dieser Aktion habe ich schon lange nicht mehr mitgemacht 🙂 ich glaube, das letzte Mal war im Mai *ohje* ,deswegen wird es mal wieder Zeit.

Mittlerweile ist die Aktion auch gewandert und wird jetzt nicht mehr von A Bookshelf Full Of Sunshine geführt, sondern von Fiktive Welten.

Die Grundsätze sind aber gleich geblieben. Es geht darum, immer wieder neue Blogger kennenzulernen und sich auszutauschen.

Die Frage ist dieses Mal:

Wie sieht dein persönliches Rezensionsritual aus? Liest du erst und rezensierst dann, oder gleich nebenbei? Altbacken mit Papier und Stift oder direkt am PC?

Das läuft bei mir eigentlich immer gleich ab. Bevor ich eine Rezension schreiben kann, muss ich erst das Buch zu Ende gelesen haben. Sonst habe ich das Gefühl, dem Buch nicht gerecht zu werden. Ich finde es zum Beispiel auch blöd, wenn jemand sagt, dass ein Film/ein Buch schlecht ist und dabei hat derjenige den Film nach 10 Minuten ausgeschaltet oder das Buch nach 30 Seiten weggelegt. Natürlich kann man sich nach einer kurzen Zeit schon eine erste Meinung bilden. Das habe ich ja bei meinem Zwischenfazit zu „Die Stille vor dem Tod“ auch gemacht, aber ich würde nie auf die Idee kommen, jetzt eine Rezension über das Buch zu verfassen. Wer weiß, wie es die nächsten knapp 300 Seiten noch wird?!

Wenn ich ein Buch vorläufig abbreche, weil ich es langweilig oder schlecht finde, dann teile ich das kurz mit, aber würde da auch nie eine Rezension drüber schreiben.

Wenn ich aber ein Buch zu Ende gelesen habe, schreibe ich die Rezension direkt in meinem Blog am PC/Laptop und nicht erst vorher auf Papier. Änderungen kann ich beim Schreiben ja immer noch vornehmen. Meistens flutscht es dann schon nach den ersten paar Sätzen 🙂

Während ich lese, markiere ich mir passende Zitate, die ich später in meine Rezension einbauen möchte oder weil ich sie einfach schön finde.

Ansonsten ist es eigentlich egal, wo ich dann im Moment bin und was um mich herum ist. Ob zuhause auf der Couch oder im Arbeitszimmer, zu Besuch bei meiner Familie, im Zug etc. Ich kann überall schreiben. Auch wenn um mich herum Trubel und Lärm ist ^^ wenn ich schreibe, blende ich in dem Moment alles aus und konzentriere mich voll und ganz aufs Schreiben.

Natürlich gibt es auch Tage, wo es nicht so gut läuft und ich die richtigen Formulierungen einfach nicht finde. Dann probiere ich es am nächsten Tag nochmal. Zum Glück drängt mich ja keiner. Obwohl ich unter Druck meistens besser arbeiten kann… hmm… *nachdenklich* vielleicht sollte ich mir für meinen Blog einen kleinen Drillmaster anschaffen 😀

Insgesamt macht es mir natürlich mehr Spaß, eine Rezension über ein Buch zu schreiben, welches mir gefallen hat. Zum Glück lese ich nur selten Bücher, die ich letztendlich schlecht finde.

Wie ist denn euer Rezensionsritual?

LG, Chrissi

Die Stille vor dem Tod – Cody McFadyen

Hi,

das soll nur ein kurzer Zwischenbericht zu meinem aktuellen Buch werden. Ich lese ja immer mehrere Bücher gleichzeitig, aber bisher habe ich da noch keines wieder zu Ende gelesen. Deswegen auch noch keine Rezension.

(Btw: Ich würde auch gerne in meiner Sidebar die Bücher verlinken, die ich zurzeit lese. Leider konnte ich nicht herausfinden, ob und wie das bei WordPress geht. Falls da jemand eine Lösung kennt, wäre ich über Hilfe sehr dankbar 🙂 )

So, nun also ein „Halbzeit-Fazit“ zu dem 5. Band der Smoky Barrett-Reihe.

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Ich habe ja sehr lange auf diesen Band gewartet. Ich glaube, das erste Mal wurde er 2011 oder 2012 angekündigt. Dann hat sich der Erscheinungstermin erstmal wieder auf 2014 verschoben. Die nächste Meldung war dann, dass der Band aufgrund einer Erkrankung des Autors gar nicht erscheinen wird. Das hat mich damals dann doch etwas schockiert. Ich wusste zwar, dass Cody McFadyen erkrankt war, aber dass es dann so schlimm ist, hätte ich nicht erwartet. Weiteres hat man dann auch nicht erfahren und es wurde unter den Fans wild spekuliert. Umso größer natürlich die Aufregung, als dieses Jahr bekannt gegeben wurde, dass der Band auf jeden Fall erscheinen wird. Ich habe ihn mir natürlich sofort wieder vorgemerkt und gehofft, dass es dieses Mal keinen Rückzug mehr geben wird.

Am 26.09. habe ich ihn dann endlich in den Händen gehalten. Mega!!! Ich liebe die anderen Bände der Reihe und habe sie wirklich verschlungen und bestimmt schon dreimal gelesen. Natürlich hatte ich dann auch gewisse Erwartungen an den 5. Band.

Ich bin jetzt ungefähr auf Seite 180. Und ganz ehrlich…ich bin schon etwas enttäuscht. Es gab bisher einige gute Passagen, keine Frage, aber es fehlt einfach etwas. Bei den anderen Bänden war ich sofort in der Geschichte drin und konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen. Ich mochte Smoky schon immer und auch die Leute ihres Teams (Callie, Alan und James). Aber bei diesem Buch geht mir Smoky schon fast auf die Nerven. Man bekommt ständig Einblicke in ihre Gedankenwelt, was in den anderen Büchern auch schon der Fall war. Aber dieses Mal sind ihre Gedanken und Träume so wirr und bizarr, dass ich einfach keinen Zugang bekomme. Ein Traum erstreckt sich zum Beispiel über 10 Seiten, was einfach zuviel ist. Auch der aktuelle Fall wirkt sehr skurril. Das kann sich natürlich noch alles aufklären, aber es wäre toll, wenn man ihn zumindest im Ansatz verstehen würde.

Ich hoffe einfach, dass die Geschichte auf den restlichen Seiten besser und spannender wird und ich etwas besser durchsteige. Es wäre schade, wenn mir die Reihe durch diesen Band versaut wird. Es folgt auf jeden Fall noch eine Rezension, wenn ich durch bin.

Lest ihr das Buch auch gerade? Wenn ja, wie gefällt er euch? Würde gerne noch andere Meinungen hören.

LG, Chrissi

Top Ten Thursday

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Heute mache ich mal wieder beim TTT von Steffis Bücher Bloggeria mit.

Buchreihen mit mehr als 3 Bänden

Diese Reihen habe ich schon gelesen/bzw. bin dabei:

  1. Night School – C. J. Daugherty (5 Bände)
  2. Smoky Barrett- Cody McFadyen (zurzeit 5 Bände)
  3. Das Lied von Eis und Feuer – George R. R. Martin (zurzeit 10 Bände)
  4. Harry Potter – Joanne K. Rowling (7 Bände + ein Theaterskript)
  5. Biss-Reihe – Stephenie Meyer (4 Bände)
  6. Der dunkle Turm – Stephen King (8 Bände)
  7. E. L. Pender – Jonathan Nasaw (5 Bände)
  8. After – Anna Todd (4 Bände)
  9. Skulduggery Pleasant – Derek Landy (9 Bände)
  10. Black Dagger – Ward (jetzt im Oktober kommt Band 27)

 

Beim Auflisten war ich dann doch überrascht, wieviele Reihen ich gelesen habe oder auf meinem SuB sind, die mehr als drei Bände haben. Vom Gefühl her denkt man ja immer, dass man mehr Trilogien liest…

Interview mit Jessica Koch

So, jetzt kommt noch die kleine Überraschung, die ich gestern angekündigt habe 🙂

Und zwar durfte ich Jessica Koch ein paar Interviewfragen zuschicken, die sie auch prompt beantwortet hat.

Ich hoffe, das Interview gefällt euch so gut wie mir.

Als kleine Anmerkung noch von mir, an die, die das Buch noch nicht gelesen haben: In dem Interview werden einige Sachen verraten, die die Geschichte betreffen. Wer sich also völlig überraschen lassen möchte beim Lesen, der sollte das Interview erst nach dem Buch lesen.

Dann geht’s jetzt los:

1. Wann hast du dich dazu entschieden, eure Geschichte zu veröffentlichen? Gab es einen ausschlaggebenden Moment?

Ja, den gab es. Als ich meinem Mann durch Zufall von Danny erzählt habe und ihm so einiges aus meinem Verhalten klar wurde. Da hat er mir vorgeschlagen, das Buch zu schreiben. Als Therapie sozusagen.

2. Was rätst du anderen, die ebenfalls jemanden in der Familie/im Freundeskreis haben, der auch diese Krankheit hat?

Durch das Buch haben sich ganz viele Betroffene bei mir gemeldet und zu einigen habe ich sehr engen Kontakt. Dass sich Familienangehörige oder Freunde gemeldet haben, gab es bis jetzt noch nicht. Ich kam also noch nicht in die Situation, da jemandem etwas raten zu können. Spontan würde ich sagen: „Gar nichts.“ Das sind ganz normale Menschen. Die brauchen weder eine Sonderbehandlung, noch einen speziellen Umgang.

3. Wenn du Danny heute noch einmal sprechen könntest, was würdest du ihm gerne sagen?

Sehr vieles. Aber das sind Dinge, die nicht in die Öffentlichkeit gehören.

4. Und was glaubst du, würde er dir jetzt gerne sagen?

Das ist leicht: Dass ich mich von den Kritikern weder ärgern, noch verunsichern lassen soll. Dass niemand ihn so gut kannte wie ich und dass keiner das Recht hat, darüber zu urteilen, was er gewollt hätte und was nicht.
Wenn Danny etwas gar nicht leiden konnte, dann war es, wenn Menschen mich für meine Entscheidungen oder mein Handeln kritisiert haben.

5. Hat dir das Schreiben des Romans geholfen, eure Geschichte teilweise zu verarbeiten?

Nein, ganz im Gegenteil. Manchmal wünschte ich, dass ich es nicht getan hätte. Ich möchte gerne mit dieser Sache abschließen, aber solange so ein Hype um die Geschichte besteht, wird das leider schwierig werden.

6.  Hast du noch Kontakt zu anderen Personen, die in den Büchern vorkommen?

Ja, natürlich. Vanessa ist noch immer meine Freundin. Auch zu Alexander habe ich noch einen guten Kontakt.

7. Möchtest du irgendwann auch mal rein fiktive Geschichten schreiben und veröffentlichen?

Das wird vermutlich schwierig werden. Ich habe ungefähr so eine lahme Phantasie wie ein Berglöwe in Gefangenschaft. Außerdem denke ich, dass ich diese Emotionen und Gefühle, die man in meinen Büchern definitiv kriegt, in einer erfundenen Geschichte niemals rüberbringen könnte.

8. Gibt es seit der Veröffentlichung des ersten Romans etwas, das dich wirklich überrascht hat?

Am meisten überrascht hat mich der doch sehr positive und loyale Umgang mit dem Thema HIV. Hätte ich die Geschichte vor zehn Jahren erzählt, hätten die Leute einen Fünf-Meter-Bogen um mich geschlagen und ihre Kinder auf die andere Straßenseite gezogen. Heute laden sie mich zum Kaffee ein. Das hat mich sehr überrascht und das gibt Hoffnung!

9. Wenn du einen Wunsch frei hättest, welcher wäre es?

Gesundheit und Zufriedenheit für meinen Sohn.

10. Gibt es noch etwas, was du den Lesern deiner Bücher gerne sagen möchtest?

Ja, sehr gerne sogar! Ich möchte den Lesern sagen, dass sie mein Buch wie eine erfundene Geschichte, wie einen Roman lesen sollen und möglichst vergessen, dass er auf einer wahren Geschichte basiert. Es ist sehr erschreckend, wie die Leser mitleiden und einen Verlust betrauern, der nicht der ihre ist.
Vielen Dank nochmal an Jessica Koch, für die Beantwortung meiner Fragen =)
Wenn ihr selbst noch andere Fragen habt, könnt ihr sie ihr auch gerne stellen. Sie gibt sich wirklich sehr viel Mühe, mit ihren Lesern in Kontakt zu sein. Ihr erreicht sie auf ihrer Facebookseite hier oder auch auf der Facebookseite der Danny-Trilogie und natürlich über ihre Homepage 🙂
Danke für’s Lesen. Wenn es euch gefallen hat, lasst gerne ein Kommi da.

 

Rezension: Dem Horizont so nah

Als ich mit dem Buch „Dem Horizont so nah“ von Jessica Koch begonnen habe, wusste ich nicht, was mich erwartet. In erster Linie ist mir das Buch durch das wunderschöne Cover aufgefallen und beim Klappentext dachte ich: Oh, eine schöne Liebesgeschichte – was für’s Herz. Darauf könnte ich mal wieder.

Da ahnte ich noch nicht, wie sehr mich das Buch fesseln, mitnehmen und zum Stück auch verändern würde. Es ist soviel mehr als eine Liebesgeschichte – es geht um Vertrauen und den Mut, sich auf einen anderen Menschen mit all seinen Problemen einzulassen. Es geht auch darum, sich mit Themen zu beschäftigen, die man sonst am liebsten weit von sich schieben würde. Und es geht darum, wie sehr uns die Schicksale anderer verändern können und uns klar machen, was wirklich zählt.

Ihr seht schon, ich liebe einfach Bücher, die eine Botschaft vermitteln und nicht einfach eine klischeehafte Geschichte erzählen. Ich hoffe, ihr haltet das Buch irgendwann auch mal in den Händen (wenn ihr es nicht auch schon längst gelesen habt) und seid genauso begeistert wie ich.

Deswegen hier meine Rezension zu:

Jessica Koch – Dem Horizont so nah

jessica-koch

 

Rowohlt Verlag (mein Exemplar stammt noch vom Feuerwerke Verlag)

464 Seiten

ISBN 978-3-499-29086-2

9,99 €

Zitat: „Aber nur von hier kann man es sehen.“ […] „Was genau meinst du?“ „Über dem Hügel links vom Friedhof ,da gibt es diese eine Stelle, an der es aussieht, als würden sich Himmel und Erde miteinander verbinden. The Gateway to Heaven.“ (S. 158, Feuerwerke Verlag)

Die Autorin:

Jessica Koch wurde 1982 in Ludwigsburg geboren. Im Herbst 1999 lernte sie den Deutsch-Amerikaner Danny kennen. Ihre Geschichte, die sie in ihrem ersten Roman „Dem Horizont so nah“ erzählt, schrieb sie das erste Mal im Jahr 2003 auf. Trotz Angeboten von Verlagen wollte sie ihre Geschichte noch nicht veröffentlichen. Es dauert weitere Jahre und die Überredungskünste ihres Mannes, bis sie sich doch traute und prompt Angebote von vier Verlagen bekam.

Darum geht es:

Jessica lebt ein ganz normales Leben wie viele andere Teenager auch. Dies ändert sich jedoch, als Danny ihr begegnet. Sein selbstbewusstes und teilweise auch arrogantes Auftreten ärgert und fasziniert sie zugleich. Sie merkt jedoch bald, dass mehr dahinter steckt. Doch je näher sie sich kommen, desto mehr versucht Danny sie von sich wegzudrängen. Jessica versucht dahinter zu kommen, was er ihr verheimlicht. Doch was sie dann erfährt, trifft sie härter, als sie es je hätte erahnen können. Wird sie damit umgehen können? Ist ihre Liebe stark genug, diese Schicksalsschläge zu überstehen?

Meine Meinung:

Ja wie ihr oben schon herauslesen könnt, bin ich immer noch völlig ergriffen von diesem Roman. Und ich brauchte auch eine Weile, um die Geschichte zu verarbeiten. Da es auf einer wahren Begebenheit beruht, war es oft schwer, da eine Grenze zu ziehen. Die Personen in dem Buch wachsen einem so ans Herz, aber es ist wichtig, sich davon auch irgendwann wieder loszumachen. Ich bin auf jeden Fall so froh, dass ich auf dieses Buch und auf Jessica aufmerksam geworden bin.

Es werden noch zwei weitere Bände rund um Danny erscheinen (deswegen auch die Danny-Trilogie 😉 ), auf die ich jetzt schon sehr gespannt bin.

Der zweite Band „Dem Abgrund so nah“ erscheint am 21.09.2016 (das Ebook ist bereits erschienen) und der dritte Band „Dem Ozean so nah“ am 16.12.2016.

Und ich habe morgen noch eine kleine Überraschung für euch 🙂 ich hoffe, sie gefällt euch genauso gut wie mir!